Asset-Herausgeber

Zurück 10 Gedanken zum ersten Quartal 2025

Editorial I Fondsjournal April 2025

10 Gedanken zum ersten Quartal 2025

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Fondsjournals wie wir die Entwicklungen des bisherigen Jahres einstufen und welche Positionierungen wir in der Geldanlage daraus ableiten.
Quelle: Shutterstock
„Warten Sie nicht auf die perfekte Welt, denn wenn Sie auf diese warten, dann werden Sie nie investieren.” Dies waren die Worte unseres Jahresausblicks 2025. Zum Ende des ersten Quartals ist die Welt einmal mehr alles andere als perfekt. Dass Donald Trump vor der Wahl Skizziertes mehr als konsequent nach der Wahl umsetzt, bringt Irritationen. Es könnte aber sein, dass es uns nur deshalb überrascht, weil wir es von der Politik so nicht gewohnt sind. Es gibt allerdings auch spektakulär Überraschendes. Im Jahresausblick 2025 schrieben wir auch folgendes, wörtlich zitiert: „Deutschland findet einen pragmatischen Zugang zur Schuldenbremse und beginnt zu investieren.” Dass nur drei Monate später aus der Schuldenbremse ein historischer Schuldenturbo wird, war damals trotz unserer formulierten Hoffnung noch jenseits unserer Vorstellungskraft. Die vergangenen drei Monate zeigen also einmal mehr die Grenzen der Planbarkeit. Daher möchten wir das aktuelle Umfeld mit zehn Gedanken beschreiben, nicht mit dem Ziel der Planbarkeit, aber mit dem der Orientierung.

Gedanke 1
DONALD TRUMPS PLAN? FALLS ES EINEN GIBT…
Es macht wenig Sinn, sich zu viele Gedanken über die nächste Aktion des US-Präsidenten zu machen, da schon während des Schreibens dieser Zeilen eine neue Information eintreten kann. Dennoch der Versuch einer Einordnung. Aktuell ist die Zeit des Aufruhrs, des Deal-Makings, da und dort auch der bewussten Provokation. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir zu Jahresende 2025 wesentlich weniger und vor allem differenziertere Zölle sehen als heute im Raum stehen, ist hoch. Der erste wirkliche Test für den US-Präsidenten sind die Zwischenwahlen in zwei Jahren. Wollen die Republikaner die gleiche Machtfülle haben wie aktuell, dann braucht der Präsident drei Dinge: eine gute US-Wirtschaft, einen guten US-Aktienmarkt und eine nicht zu hohe Inflation. Es könnte daher eine Strategie sein, im ersten Jahr möglichst viele Deals zu machen, manchen negativen Effekt hinzunehmen und im zweiten Jahr aus Wahlgründen ein ruhigeres Fahrwasser zu wählen.

Gedanke 2
US-DOLLAR? VORERST MEHR RISIKEN ALS CHANCEN…
Eine starke US-Währung wurde in den vergangenen Jahren zur Konsensmeinung, aber wenn zu viele Marktteilnehmer das Gleiche erwarten, dann ist es Zeit für Vorsicht. Sollte sich die Annahme manifestieren, dass die US-Wirtschaftszahlen eher nach unten revidiert werden und die EURO-Zone sich von tiefen Niveaus aus verbessert, dann wird die jüngste EURO-Stärke beziehungsweise Dollar-Schwäche noch nicht genug des Anpassungsprozesses gewesen sein. Weder für den US-Präsidenten noch für die mächtigen US-Großkonzerne wäre ein etwas schwächerer Dollar ein Problem. Noch sind die langfristigen Trends nicht gebrochen, daher sollte man auch nicht vorgreifen. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist in den kommenden Monaten wohl aber negativ; zumindest planen wir in unseren Szenarien generell keine Fremdwährungsgewinne ein, auch nicht bei anderen Währungen. Nach vielen Jahren der Schwäche wäre es Zeit für eine Gegenbewegung in Form einer EURO-Stärke. Aber eben mehr Ge-genbewegung, als neuer Langfristtrend.

Gedanke 3
DEUTSCHLAND – VON DER SCHULDENBREMSE ZUM SCHULDENTURBO
Deutschland zeigt seit Beginn 2020 keinerlei reales Wachstum; dennoch ist die Dimension der Trendwende historisch und bemerkenswert. Werden die 500 Milliarden für Infrastruktur und die massiven Rüstungsausgaben so umgesetzt, dann würde der Schuldenstand Deutschlands in Relation zur Wirtschaftsleistung in 10 Jahren von aktuell etwa 65 % auf je nach Wirtschaftswachstum bis zu 95 % steigen. Grundsätzlich scheint der Schritt richtig, nach einer ersten Welle an Euphorie wird es aber temporäre Ernüchterung geben. Geld kann man bereitstellen, aber Geld saniert keine Brücken. Dazu braucht es Arbeitskräfte, Ingenieure, Architekten und einen völligen neuen Zugang in der Beamtenschaft und bei Genehmigungen. Übrigens: Wikipedia liefert für „Infrastruktur“ folgende Erklärung: „Als Infrastruktur bezeichnet man Anlagen, Institutionen, Strukturen, Systeme und nicht materielle Gegebenheiten, die der Wirtschaftsstruktur eines Staates dienen.“ Es wird spannend sein zu beobachten, was in den kommenden Jahren alles unter Infrastruktur subsummiert werden wird. Wo viel Geld verfügbar ist, gibt es stets auch viele Ineffizienzen. Fazit: Strukturell richtig, in der Zeitachse der Umsetzung aber wohl zu euphorisch.

Gedanke 4
HÖHERE KAPITALMARKTZINSEN SIND DOCH KEIN ZEITFESTER
Auch wir haben das höhere Renditeniveau bei mittleren oder längeren Anleihen als Zeitfenster bezeichnet, welches sich wieder schließen wird. Diese These ist wohl zu revidieren, das Zeitfenster wird offen bleiben, was für eine diversifizierte Geldanlage aber eine gute Nachricht ist. Die nun fixierte Änderung des deutschen Grundgesetzes hinterließ an den Staatsanleihenmärkten ihre Spuren. Bei den europäischen Staatsanleihen kam es zu einem Repricing. Vor allem die Renditen der deutschen Staatsanleihen erhöhten sich um rund 40 Basispunkte bei den längeren Laufzeiten im Vergleich zum Jahresbeginn. Die gesamte Zinskurve wurde steiler und widerspiegelt zum einen die aktuellen Zinssenkungen der EZB und zum anderen das höhere Wachstumspotenzial. Äußerst erwähnenswert ist, dass sich im Gegenzug die amerikanischen Staatsrenditen verringert haben. Eine gegenläufige Renditeentwicklung sieht man selten. Die Konjunkturdaten in den USA fielen ab Mitte des ersten Quartals erstmals gemischt bis schwach aus und die sonst so robuste Konjunktur
bekam ihre ersten Schrammen ab. Die politischen Maßnahmen verunsicherten den Verbraucher. Wir gehen nicht davon aus, dass diese Konjunktursorgen in einer Rezession enden und sehen allenfalls etwas niedrigere Wachstumsraten, solange es politisch unsicher bleibt. Für die Euro-Zone halten wir den Renditeanstieg für gerechtfertigt und bleiben vor allem bei den längeren Laufzeiten weiter vorsichtig.

Gedanke 5
BREITER ANLEIHEMARKT UNVERÄNDERT ATTRAKTIV
Auch Unternehmensanleihen mussten zuletzt durch den Zinsanstieg Kursverluste hinnehmen, konnten aber das erste Quartal deutlich besser abschneiden als Staatsanleihen. Der Anstieg der Refinanzierungssätze wurde durch die stabile Entwicklung der Risikoprämien deutlich abgefedert. Etwas mehr Schwankungen zeigten zuletzt Hochzinsanleihen, aber auch diese weisen eine erfreuliche Performance auf. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in Europa liefert weiterhin ein positives Umfeld für Veranlagungen in Unternehmensanleihen. Die Stimmungsindikatoren haben sich in Europa bereits aufgehellt und dürften sich in den Folgemonaten weiter verbessern. Die Kombination aus stabilen Finanzierungskosten und konjunktureller Belebung gibt diesem Anleihesegment weiteren Rückenwind. Wir sehen also ein attraktives Umfeld und sollte es noch den einen oder anderen Anstieg der Zinsen geben, dann gehen wir davon aus, dass auch dieser durch die vorhandenen Risikoprämien abgefedert werden kann.

Gedanke 6
„DIE GLORREICHEN 7“ - KORREKTUR, ABER NICHT MEHR…
Apple, Amazon, Microsoft, Alphabet, NVIDIA, Meta und TESLA – diese sieben Unternehmen waren in den vergangenen Jahren prägend für den US-Markt und für die US-Indexentwicklung. Während TESLA sicherlich differenziert diskutiert werden kann, handelt es sich um erfolgreiche Geschäftsmodelle mit hohen Margen und Marktanteilen. Die vergangenen Wochen brachten einen deutlichen Bewertungsrückgang. Zur gleichen Zeit sind die Kurse gefallen, aber die Unternehmensgewinne gestiegen. Mit KGVs von nur knapp über 20 liegen diese Multis nunmehr am unteren Ende der 10-jährigen Bewertungsbandbreite; KGVs unter 20 gab es in den vergangenen 10 Jahren im Schnitt nie. Wir stehen daher vorerst weiter zu diesen Investments, aber eben wie immer versehen mit dem Hinweis, dass wir in allen unseren Strategien wesentlich breiter diversifizieren. Jeder Wachstumstrend hat temporäre Rücksetzer, auch der Bereich Künstliche Intelligenz. Es wird aber auch in den kommenden Jahren nur schwer ein Weg an den amerikanischen Marktführern vorbeiführen.

Gedanke 7
EURO-AKTIEN – DER NACHZÜGLER HOLT AUF…
Seit 2010, also 15 Jahre lang, war eine hohe Gewichtung der USA im Vergleich zum Rest der Welt strategisch richtig, in den vergangenen fünf bis sechs Wochen nicht. Es ist daher eine gewisse Gelassenheit angesagt, man kann den Zeitpunkt nie ideal erwischen und das Aufholen Europas wird seit fünf oder mehr Jahren angekündigt. Passiert ist es eben gerade jetzt in der Kombination der US-Eintrübung und dem Schuldenpaket in Deutschland. Nach jahrelangen Kapitalströmen Richtung USA und auch Richtung US-Technologie gewinnt der Markt insgesamt nun an Breite; Geld fließt auch in andere Segmente. Wird das im weiteren Jahresverlauf anhalten? Wir denken ja. Ist es ein Grund sich abseits leichter Erhöhungen in Europa mit einem Mehrjahresblick völlig neu zu positionieren? Wir denken nein. Kurzfristig gibt es viele Einflussfaktoren. Mit dem Mehrjahresblick geht es aber vor allem um die Gewinndynamik und die Produktivität. Die amerikanischen Unternehmen werden hier ihren Vorsprung behalten.

Gedanke 8
KLEINER KAPITALISIERTE UNTERNEHMEN AUS ÖSTERREICH UND DEUTSCHLAND MIT COMEBACK
Selbst wenn man persönlich aus der Schule der Bewertungen kommt, muss man mit Markterfahrung die Macht des Faktischen anerkennen. Zentraler Einflussfaktor sind die Kapitalströme. Eine billige Aktie kann jahrelang billig bleiben, wenn es einfach kein neues Kapital und kein Kaufinteresse gibt. Eine teure Aktie kann teuer bleiben, wenn Sie der Liebling der Massen ist und laufend neues Geld zufließt – und sei es nur über die hochvolumigen ETF-Käufe. Nebenwerte aus Österreich und Deutschland waren in den vergangenen Jahren wohl eine der am wenigsten gesuchten Asset-Klassen, das globale Kapital machte einen Bogen herum, womit auch immer wieder wiederholte Bewertungsargumente im Sande verliefen. Gerade die Wiener Börse ist aber massiv abhängig von Auslandskapital. Der Wind dreht. Sinkende EURO-Zinsen, generelle Kapitalzuflüsse nach Europa, ein mögliches und in vielen Fällen wohl schon eingepreistes Ende des Russland-Ukraine-Krieges und ein deutsches Infrastrukturpaket, welches die Konjunkturaussichten der kommenden zehn Jahre etwas aufhellt, unterstützen dies. Wir denken, dass der Aufholprozess dieses Marktsegments noch nicht abgeschlossen ist und haben zuletzt in vielen Strategien zugekauft.

Gedanke 9
GOLD: VERSCHNAUFPAUSE WÄRE GUT, ABER STRATEGISCHE LOGIK UNVERÄNDERT
Gold hat auch 2025 eindrucksvoll geliefert, wir bleiben investiert, eine zwischenzeitliche Korrektur würde daran nichts ändern. Viele Notenbanken aus den Emerging-Markets stehen strukturell auf der Käuferseite, um ihre Devisenreserven etwas weniger vom US-Dollar abhängig zu machen. Die globale Geopolitik bleibt angespannt. Die Staatsschuldenthematik wird 2025 wohl nicht eskalieren, bleibt aber zu beobachten. Der Schuldenstand der USA in Relation zur Wirtschaftsleistung entspricht mit der europäischen Brille einer Mischung aus Italien und Frankreich. Gerade in diesen Wochen erleben wir, wie schnell man Geld „vermehren“ kann. Gold ist kein Rohstoff, Gold ist auch Geld, aber eben nicht so einfach vermehrbar.

Gedanke 10
DER 5-JAHRESBLICK
Gerade wenn die Meldungslage hektisch ist, sind hektische Veränderungen keine gute Antwort. Ruhige und durchdachte Anpassungen sind angesagt. Entwickelt man ein strategisches Anlagekonzept, dann sollte man einen Blick auf zumindest fünf Jahre haben, und hier haben sich in den vergangenen Wochen unsere Kapitalmarktannahmen nicht substanziell verändert.
 
  • Wir teilen die Meinung des Internationalen Währungsfonds und der OECD, dass die Weltwirtschaft auch in den kommenden Jahren ihr grundsätzliches reales Wachstumspotenzial von 3 % abrufen kann. Dass es in Zwischenjahren eine Spur weniger sein kann, macht keinen Unterschied. Die Details wechseln, Indien mag mehr Lokomotive sein als China, Europa zwischenzeitlich etwas aufholen oder Amerika zwischenzeitlich etwas nachlassen. Es geht um die Gesamtheit – und nur die zählt bei globalen Strategien.
 
  • Dank Produktivität steigen die Unternehmensgewinne stärker als das reale Wirtschaftswachstum. Ein globaler Anstieg von 7 % im Schnitt ist auch in den kommenden Jahren realistisch, womit auch eine Ertragserwartung für Aktien definiert ist.
 
  • Die EZB wird den Leitzins nahe 2 % absenken – und dann pausieren. Die Inflationsrate wird sich in unseren Breitengraden bei 2,5 % im Schnitt einpendeln.
 
  • Im Anleihebereich kann man aktuell mit dem 5-Jahresblick ein diversifiziertes Portfolio mit einer Renditeerwartung von 4 % bauen.
 
  • Gold bleibt ein solider Diversifikator. Wir sehen dies im Portfoliokontext und definieren keine Ertragserwartungen.

Fazit
SCHWANKUNG IST NICHT GLEICH RISIKO
Schwankungen muss man hinnehmen, weil Schwankungen Teil der Finanzmärkte sind. Aber Schwankung ist nicht gleich Risiko. Risiken kann man durch durchdachte Portfoliostrategien diversifizieren. Belassen Sie es daher bei Anpassungen und definieren Sie für sich eine Strategie, die mit mehreren Weltbildern umgehen kann, und nicht nur mit einem.

P.S.: Heute startet nach 6 Wochen Zeichnungsfrist unser neuer Laufzeitenfonds „3 Banken Bond Plus 2031“. Mit einem beeindruckendem Fondsvolumen von 114 Mio. EUR ist es die erfolgreichste Fondsgründung unserer Unternehmensgeschichte. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Ihr Alois Wögerbauer

Download Fondsjournal

Disclaimer

Hierbei handelt es sich um eine unverbindliche Marketing-Mitteilung, welche ausschließlich der Information der Anleger dient und keinesfalls ein Angebot, eine Aufforderung oder eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Tausch von Anlage oder anderen Produkten darstellt. Die zur Verfügung gestellten Informationen basieren auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Zeitpunkt der Erstellung. Es können sich auch (je nach Marktlage) jederzeit und ohne vorherige Ankündigung Änderungen ergeben. Die verwendeten Informationen beruhen auf Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen sowie der herangezogenen Quellen übernommen, sodass etwaige Haftungs- und Schadenersatzansprüche, die insbesondere aus der Nutzung oder Nichtnutzung bzw. aus der Nutzung allfällig fehlerhafter oder unvollständiger Informationen resultieren, ausgeschlossen sind.

Die getätigten Aussagen und Schlussfolgerungen sind unverbindlich und genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse der Anleger hinsichtlich Ertrag, Risikobereitschaft, finanzieller und steuerlicher Situation. Eine Einzelberatung durch eine qualifizierte Fachperson ist notwendig und wird empfohlen.

Vor einer eventuellen Entscheidung zum Kauf der in dieser Publikation erwähnten Investmentfonds sollte das Basisinformationsblatt (BIB) im aktuellen Prospekt/Informationsdokument gem. § 21 AIFMG, als alleinverbindliche Grundlage für den Kauf von Investmentfondsanteilen durchgelesen werden. Das Basisinformationsblatt (BIB) sowie die veröffentlichten Prospekte/ Informationsdokumente gem. § 21 AIFMG der in dieser Publikation erwähnten Fonds in ihrer aktuellen Fassung stehen dem Interessenten in deutscher Sprache auf dieser Website sowie den Zahlstellen des Fonds zur Verfügung. Zu beachten ist weiteres, dass in der Vergangenheit erzielte Erträge keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zulassen. Die dargestellten Wertentwicklungen berücksichtigen keine Ausgabe- und Rücknahmegebühren sowie Fondssteuern.

Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann auch überwiegend in Anteile an Investmentfonds, Sichteinlagen und Derivate investiert werden. Investmentfonds können aufgrund der Portfoliozusammensetzung oder der verwendeten Portfoliomanagementtechniken eine erhöhte Wertschwankung (Volatilität) aufweisen. In von der FMA bewilligten Fondsbestimmungen können auch Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet werden können. Marktbedingte geringe oder sogar negative Renditen von Geldmarktinstrumenten bzw. Anleihen können den Nettoinventarwert von Investmentfonds negativ beeinflussen bzw. nicht ausreichend sein, um die laufenden Kosten zu decken.

Jegliche unautorisierte Verwendung der dargestellten Informationen, insbesondere dessen gänzliche bzw. teilweise Reproduktion, Verarbeitung oder Weitergabe ist ohne vorherige Erlaubnis untersagt.